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Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH)

 

Schleswig-Holstein ist das Wasserland: 536 km Ostsee- und 466 km Nordseeküste prägen unser Land ebenso wie die 30.000 km Bäche und Flüsse und die über 300 Seen. Für uns Schleswig-Holsteiner und unsere Gäste ist das hochattraktiv. Es verpflichtet uns aber auch, Vorsorge zu treffen, denn 350.000 Menschen leben in potenziell überflutungsgefährdeten Küstenniederungen, die ein Viertel unseres Landes ausmachen.

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) arbeitet für unser Wasserland. Wir setzen rechtliche Regelungen um und bemühen uns um die jeweils besten Lösungen – für Mensch und Natur.

Schleswig-Holsteins Küsten liegen an großen Schifffahrts#straßen der Nord- und Ostseeküste, der Elbe und des Nord-Ostsee-Kanals. Über 150.000 Schiffe und ungezählte Sportboote passieren diese Wasserwege jährlich, wobei sich über 100 Unfälle und Havarien ereignen. Wir organisieren die Bekämpfung von Öl oder anderen Schadstoffen, die dabei in die Gewässer gelangen.

Bei Appen musiziert werden wir eine „Hägglunds“ präsentieren, eines unserer modernen Amphibienfahrzeuge, die in der Ölbekämpfung eingesetzt werden.

 

Wir sind vorbereitet auf Hochwasser

 

  • Für den Hochwasserschutz haben wir Gefahr- und Risikokarten erstellt. Managementpläne werden erarbeitet.

  • Durch die Steuerung von Sperrwerken und Schleusen können wir die Hochwassergefahr mindern.

und andere Gefahren

  • In Alarmplänen sind Verfahrensschritte und Aktivitäten festgelegt, wobei über 600 Institutionen und Personen beteiligt sein können.

  • Für alle Gefahrenlagen wird in Husum ein Einsatz- und Lagezentrum betrieben.

  • Innerhalb von zwei Stunden kommen dort LKN-Fachleute zum Gefahrenabwehrstab zusammen.

  • Ein spezielles Informations- und Managementsystem unterstützt sie.

  • Eine Rufbereitschaft ist ständig erreichbar.

  • Jährlich werden über 70 Übungen und Schulungen durchgeführt.

und sind dafür gut gerüstet

 

 

  • 8 Schiffe

  • 21 Mehrzweckboote

  • 36 Ölwehrcontainer

  • 4 Amphibienfahrzeuge

  • 2.600 m große und 3.000 m kleine Ölsperren

  • Ölaufnahmegeräte, Pumpen, Anhänger, Mulden, Fässer, Stromerzeuger, Hochdruckreiniger und andere Spezialgeräte

Wir kooperieren dazu mit

 

  • 20 freiwillige Feuerwehren, 2 Berufsfeuerwehren und 8 Ortsverbände des Technischen Hilfswerks sind in die Schadstoffunfallbekämpfung vertraglich eingebunden.

  • Mit dem Havariekommando des Bundes und der Küstenländer in Cuxhaven arbeiten wir eng zusammen.

  • Im Hochwasserfall beraten unsere Fachleute andere Gefahrenabwehrbehörden.

Bildrechte: LKN-SH

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